Auf den Spuren der Geschichte
Die Stadt Isselburg wurde im Zuge der kommunalen Neugliederung aus den Städten Anholt, Isselburg, Werth und den Gemeinden Heelden, Herzebocholt, Vehlingen und einem Teilgebiet der Gemeinde Wertherbruch gebildet. Diese noch sehr junge Stadt hat dennoch eine jahrhundertealte Geschichte.
Die älteste Siedlung Anholt verdankt ihre Entstehung der Burg Anholt, die sich die Herren von ZuyIen im äußersten Westen des heutigen Kreises Borken wahrscheinlich im 12. Jahrhundert erbauten. Um die Mitte des 14. Jahrhunderts sind die Herren auf der Burg Anholt im Besitz aller landesherrlichen Rechte, auf deren Grundlage der Ritter Stephan von ZuyIen zusammen mit seinem Sohn Dietrich den bisherigen Hofhörigen am 25. Mai 1347 ein Privileg verleiht, durch das ihnen Hofstätten zum erblichen Eigentum überlassen werden. Dieses Datum gilt als Geburtstag der Stadt Anholt.
Die Wasserburg Anholt, heute im Eigentum der Fürsten zu Salm-Salm, das historische Rathaus sowie
der Stadtwall sind nur einige der zahlreichen Zeugen längst vergangener Zeiten.
Nur 94 Jahre später, 1441, erhielt ISSELBURG durch den Landesherrn Herzog Adolph 1. von Kleve die Privilegien einer Stadt.
Er ließ die Stadt zu einer Festung ausbauen und umgab sie mit festen Mauern. Leider sind bauliche Dokumente aus der frühen Geschichte
dieser Stadt nicht mehr so zahlreich vorhanden.
Im Jahre 1422 kommt Johann von Kuhlenburg zur Herrschaft WERTH, dem Ort, der sich neben der Burg, die erstmals 1318
erwähnt wird, entwickelt hat. 1426 verleiht Johann von Kulenburg dem Ort das"Kuhlenburg'sche Stadtrecht". Noch heute zeugen eine
restaurierte Windmühle und das mittelalterliche Rathaus von der Geschichte dieser Stadt.






